Robuster und sehr frostharter Zwergstrauch/Bodendecker, dessen Verwendung vielfältig ist.
Vorkommen: Die Echte Bärentraube ist vor Allem in gebirgigen Lagen verbreitet und wird heutzutage in vielen Ländern der Welt angebaut.
Blatt/Wuchs: Der immergrßne Zwergstrauch wächst kriechend und kann sich somit bodendeckend ausbreiten. Er erreicht normalerweise nur HÜhen zwischen 5 und 15cm, wobei im Einzelfall auch steilere Triebe ausgebildet werden, welche dann bis zu 50cm HÜhe erreichen. Aus den getrockneten Blättern wird in der Naturheilkunde ein Tee hergestellt.
BlĂźte/Frucht: Die BlĂźtezeit der GlockenblĂźten beginnt im März und reicht bis in den Sommer. Daraus entstehen nach und nach die scharlachroten, beerenartigen SteinfrĂźchte. Diese sind roh verzehrbar, schmecken dann aber eher mehlig und trocken. Nach dem Kochen sind diese sĂźĂer und schmackhaft. Sie dienen als gute Kohlenhydratquelle. Empfehlenswert ist die Weiterverarbeitung der FrĂźchte zu Saft, Sirup oder Marmelade. Getrocknet kĂśnnen die FrĂźchte gelagert werden und passen gut zu Desserts oder auch zu Fleischgerichten, ähnlich der Preiselbeeren. Die BlĂźten sind selbstfruchtbar.
Die Echte Bärentraube gehÜrt zu der Familie der Heidekrauftgewächse und wird bis zu 120 Jahre alt. In Deutschland gilt die Pflanze als gefährdet und steht auf der roten Liste gefährdeter Arten. Verwendung findet die Bärentraube als Zierpflanze in Steingärten und Mauern oder auch in Nutzgärten als Unterpflanzung.
Bevorzugt wird ein saurer, kalk- und nährstoffarmer Boden. Das bodendeckende GehÜlz gedeiht vorzugsweise in der vollen Sonne, aber auch im Halbschatten.















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